Design Thinking 2017-07-24T10:43:25+00:00

Eine Auswahl von Fallbeispielen macht deutlich, dass Design Thinking in jedem Fachbereich und Kontext erfolgreich anwendbar ist.

Design Thinking

Design Thinking beschreibt eine interdisziplinäre, kreative und kundenzentrierte Methode zur Lösung komplexer Problemstellungen unterschiedlichster Branchen und Fachbereiche. Die Symbiose aus systematischer Dienstleistung dem Auftraggeber gegenüber zum einen und innovativ kreativem Entwicklungsprozess zum anderen, ermöglicht effiziente Lösungen.

Standen bisher größtenteils unternehmerische Interessen bei der Entwicklung neuer Produkte und Prozesse im Vordergrund, stehen nun neu vor allem Nutzerbedürfnisse im Zentrum der Lösungssuche. Die Interessen und Vorgaben aller Instanzen und Bereiche des Auftraggebers müssen jedoch weiterhin lückenlos erfüllt werden.

Designer akzeptieren solch konkurrierende Beschränkungen einer Aufgabenstellung nicht nur, vielmehr sehen sie darin sogar einen Vorteil. Denn dies eröffnet die Möglichkeit, der Lösungssuche einen konkreten Rahmen zu geben. Sie verfügen über besonders ausgebildete Fähigkeiten darin, eine neue Aufgabenstellung ergebnisoffen anzugehen und diese schließlich für alle Bereiche nachhaltig und attraktiv zu lösen.

Wie sich Design Thinking von traditionellem Projektmanagement unterscheidet:

ProjektmanagementDesign Thinking
PeopleProjektgruppe
einzelne Interessen
Informationen verlieren
Team
alle für ein Ziel
alle Ergebnisse verbinden
FokusFirmeninteressenNutzerbedürfnisse
PlaceKonferenzzimmerCreative Space
Prozesslineariterativ

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Der Design Thinking Prozess:

Der Design Thinking Prozess ist klar definiert. Allerdings ist grundsätzlich zu beachten, dass Erkenntnisse und Ideen selten nach Plan kommen, diesen gilt es jederzeit im Prozess Raum zu lassen.

Das Ordnen aller gewonnenen Informationen wie auch die Suche nach relevanten Mustern, in interaktiven also nicht linearen Prozess, gestaltet sich immer wieder herausfordernd, da Design Thinking im Wesen ein exploratives Geschehen ist. Jedoch ist jedes Experiment und jeder früh erkannte Fehlschlag ein Gewinn für den weiteren Prozess und macht nachhaltig erfolgreiche Lösungen erst möglich.

Teil 1: DIE AUFGABE VERSTEHEN UND DEFINIEREN

Verstehen >>> Interessen, Ziele, Beteiligte, Budget, Technologie, Handicaps
Beobachten >>> Nutzer-, Markt- und Konkurrenzanalyse, firmeninterne Recherche
Synthese >>> Point of View: Definieren der finalen Aufgabenstellung

 

TEIL 2: DIE AUFGABE LÖSEN UND DIE LÖSUNG REALISIEREN

Ideenentwicklung und Auswahl >>> vom ungeordneten Suchen zur Struktur und Auswahl
Prototypen und Testen >>> Lösungen entwickeln, testen, optimieren, testen, wiederholen
Anwenden >>> Ergebnis implementieren, Qualitätssicherung, Visualisierung intern/extern

Teamkultur:

Wichtige Voraussetzung für Design Thinking ist eine Grundhaltung aller beteiligten Personen und Instanzen/Funktionen, die neue Prozesse ermöglicht und fördert, d.h. der Wille zu Beobachten und zu analysieren sowie daraus zu lernen und zu entwickeln, um Dinge und Prozesse mit innovativen und unkonventionellen Methoden verändern können. Jedes Teammitglied muss seine Fähigkeiten umfassend in den Dienst der Aufgabe stellen. Offenheit, Mut, Freude am Experiment sind weitere Garanten für erfolgreiche Prozesse und Ergebnisse.